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Verlobungsring mit Diamant – worauf sollte ich beim Kauf achten?

Ein Verlobungsring mit Diamant ist ein Symbol für Liebe, Beständigkeit und die gemeinsame Zukunft. Damit der Ring all diese Bedeutung auch optisch und qualitativ widerspiegelt, lohnt es sich, vor dem Kauf einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen. Denn Diamant ist nicht gleich Diamant – und die feinen Unterschiede wirken sich deutlich auf Schönheit, Funkeln und Wert aus.

Verlobungsring kaufen - muss es ein Diamant sein?

Diamanten sind Klassiker, weil sie Beständigkeit symbolisieren – ein Stein, so klar und stark wie das gemeinsame Versprechen. Doch Verlobungsringe erzählen heute oft farbenfrohere Geschichten. Viele wählen Smaragde mit ihrem tiefen Grün, das Hoffnung und Zuversicht symbolisiert, oder Rubine, die wie kleine, brennende Herzen wirken. Saphire – in Blau, Rosa oder Weiß – bringen königliche Eleganz mit, während Morganit in zartem Rosé eine fast träumerische Romantik ausstrahlt. Es gibt keine falsche Wahl, nur die Wahl, die zu Ihrer Partnerin passt.

Warum sind Diamanten die erste Wahl für Verlobungsringe?

Diamanten gelten seit Jahrhunderten als Zeichen für Ewigkeit, da sie die härtesten Edelsteine der Welt sind. Ihr unvergleichliches Funkeln macht sie zum beliebtesten Edelstein für Verlobungsringe. Gleichzeitig bietet die große Vielfalt an Schliffen, Formen und Fassungen die Möglichkeit, einen Ring zu wählen, der perfekt zur Persönlichkeit der zukünftigen Trägerin passt.

Wie wird die Qualität von Diamanten bestimmt?

Beim Kauf eines Verlobungsrings mit Diamant sind die sogenannten 4C – Carat, Cut, Color und Clarity – das wichtigste Qualitätskriterium. Sie bestimmen nicht nur das Erscheinungsbild des Steins, sondern auch seinen Wert. Ein Diamant ist besonders hochwertig, wenn die 4C in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.


 

CARAT = Gewicht

Ein Karat (ct.) wiegt 0,2 Gramm. Ein Karat ist in 100 Punkte aufgeteilt. So entspricht ein Diamant von 25 Punkten einem Viertel Karat (0,25 ct.). Das Karatgewicht gibt an, wie groß ein Diamant ist. Größere Steine sind seltener und daher deutlich teurer. Doch Karat allein bestimmt nicht die optische Wirkung – ein gut geschliffener Diamant mit weniger Karat kann eindrucksvoller funkeln als ein schwererer Stein mit schlechteren Proportionen.

COLOR = Farbe

Die meisten Diamanten scheinen farblos zu sein, dennoch gibt es leichte Farbschattierungen. Je näher der Diamant der absoluten Farblosigkeit kommt, desto seltener und wertvoller ist er. Als besonders edel gelten Steine im Bereich D bis F, die vollkommen farblos erscheinen. Da solche Steine jedoch extrem selten sind, sind sie auch dementsprechend teuer. Leichte Farbnuancen in den Bereichen G bis I sind oft kaum sichtbar, können aber einen spürbaren Preisvorteil bieten. Daher bevorzugen viele Käufer diese Qualitätsstufe als guten Kompromiss zwischen Optik und Budget.

CLARITY = Reinheit

Die meisten Diamanten haben sehr kleine natürliche Merkmale, die als Einschlüsse bezeichnet werden. Je weniger und je kleiner diese Einschlüsse sind, umso besser kann der Stein das Licht reflektieren. Reinheitsgrade wie VS oder SI1 wirken in der Regel vollkommen klar für das bloße Auge, während absolut lupenreine Diamanten (IF oder FL) deutlich teurer sind.

CUT = Schliff

Durch die verschiedenen Schliffarten wird jeder Diamant ins beste Licht gerückt. Je exakter der Schliff ist, desto exzellenter ist das Feuer des Diamanten. Der Schliff beeinflusst das Funkeln eines Diamanten stärker als jedes andere C. Ein exzellenter Schliff reflektiert das Licht perfekt und sorgt für maximale Brillanz. Ist der Schliff dagegen nur mittelmäßig, kann der Diamant matt wirken – selbst wenn Farbe, Reinheit und Karatgewicht hochwertig sind. Ein guter Schliff ist deshalb einer der wichtigsten Preisfaktoren.

 


 

Der Gesamtpreis eines Diamanten ergibt sich aus dem Zusammenspiel aller vier C: Ein Stein mit hohem Karatgewicht, perfektem Schliff, hoher Farbqualität und bester Reinheit zählt zu den kostbarsten Diamanten überhaupt. Allerdings lohnt es sich oft, Prioritäten zu setzen und Kompromisse einzugehen. So können Sie einen Verlobungsring mit Diamant finden, der brillant aussieht und zugleich in ein realistisches Budget passt.

Welche Diamantform passt am besten?

Diamanten gibt es in zahlreichen Schliffarten, die jeweils eine andere Wirkung erzeugen. Der klassische Brillantschliff betont das Lichtspiel und ist deshalb besonders beliebt. Ovale Diamanten verlängern optisch den Finger, während Princess- oder Emerald-Schliffe eine moderne, elegante Ausstrahlung haben. Ausgefallene Formen wie Tropfen- oder Marquise-Schliffe setzen zusätzliche Akzente und eignen sich für individuelle Stile. Eine schöne und romantische Option für einen Verlobungsring bietet auch der Herzschliff.

Welche Fassung betont den Diamanten am schönsten?

Auch die Wahl der Fassung beeinflusst das Erscheinungsbild. Besonders zeitlos ist die Krappenfassung. Die Krappen (meist sechs oder vier) lassen den Stein über der Ringschiene schweben, sodass besonders viel Licht an diesen herankommt. Eine verwischte bzw. glatte Fassung lässt den Ring besonders modern wirken. Hier ist der Stein in die Ringschiene eingearbeitet, er wird durch eine schmale Ummantelung gesichert. Bei der sogenannten Spannfassung wird der Edelstein optisch schwebend eingefasst und wird allein durch die Spannung der Ringschiene fixiert.

Welches Edelmetall eignet sich für einen Diamantring?

Neben dem Edelstein spielt auch das Ringmaterial eine zentrale Rolle. Weißgold wirkt modern und zurückhaltend, Gelbgold klassisch und warm. Roségold gilt als besonders romantisch, während Platin aufgrund seiner Robustheit und Hochwertigkeit häufig für sehr langlebige Schmuckstücke gewählt wird. Die Farbe des Metalls sollte idealerweise zum Hautton und persönlichen Stil Ihrer Freundin passen.

Wie finde ich die richtige Ringgröße?

Ein Verlobungsring sollte perfekt sitzen. Die Ringgröße lässt sich am einfachsten durch das Ausmessen eines vorhandenen Rings bestimmen. Wer den Antrag geheim halten möchte, kann sich diskret bei Freunden oder Familie erkundigen. Natürlich kann man die Ringweite nach dem Antrag bei einem Juwelier noch anpassen lassen, falls die Größe nicht exakt getroffen wurde. Sie sollten beim Kauf des Verlobungsrings jedoch beachten, dass bei Ringen, deren Ringschiene mit Steinen besetzt ist (wie bei Memoire Ringen und Pavéringen), sich die Ringgröße nicht oder nur sehr schwer ändern lässt. Bei Solitärringen ist dies hingegen kein Problem. Selbstverständlich können Sie den Verlobungsring in jeder Dorotheum Juwelier Filiale verkleinern oder vergrößern lassen.

Passt der Verlobungsring später zu einem Vorsteck- oder Ehering?

Wenn der Verlobungsring mit Diamant später zusammen mit einem Vorsteckring oder Ehering getragen werden soll, lohnt es sich, dies bereits beim Kauf zu bedenken. Ringe mit einer leicht erhöhten Fassung oder einer geraden Ringschiene lassen sich besonders gut kombinieren. So entsteht später ein harmonisches Ring-Set, das perfekt aufeinander abgestimmt ist.

Ein Verlobungsring mit Diamant ist ein bedeutendes Schmuckstück, das mit Bedacht gewählt werden sollte. Die 4C bieten eine verlässliche Orientierung für Qualität und Wirkung des Diamanten, doch ebenso wichtig ist, dass der Ring den Stil und Charakter der Person widerspiegelt, die ihn tragen wird. Wenn Qualität, Design und Gefühl zusammenpassen, entsteht ein Ring, der ein Leben lang Freude schenkt.

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