DOROTHEUM - Seit 1707

700 Auktionen, 40 Sparten, 100 Experten und mehr als 300 Jahre Erfahrung

Mehr als 300 Jahre nach seiner Gründung durch Kaiser Joseph I. ist das Dorotheum in Wien das mit Abstand größte Auktionshaus im deutschen Sprachraum, führend in Mitteleuropa und auch eines der ältesten und größten Auktionshäuser der Welt. Mit seinen rund 700 Auktionen im Jahr und den dabei oft erzielten Rekordergebnissen in insgesamt 40 Sparten – von Alten Meistern bis hin zu Klassischen Automobilen – genießt das Dorotheum ein hohes internationales Renommee. Weltrekorde und Spitzenpreise werden für die Kunden dabei durch den enormen Wissensschatz und die langjährige Erfahrung von mehr als 100 Experten ermöglicht. Die internationale Expansion des Unternehmens trägt zu den jüngsten Erfolgen bei: Niederlassungen und Repräsentanzen finden sich heute in München, Düsseldorf, Mailand, Rom, London, Prag und Brüssel, wo regelmäßig Vorbesichtigungen mit den Toplosen der Auktionen stattfinden.



Palais Dorotheum

Die Geschichte des Hauses

Kaum ein anderes Auktionshaus blickt auf eine so lange Geschichte zurück wie das Dorotheum: 1707 von Kaiser Joseph I. als „Versatz- und Fragamt zu Wien" gegründet, übersiedelte das Unternehmen 1787 in das ehemalige Dorotheerkloster, dem das „Dorotheum" seinen heutigen Namen verdankt. Das prunkvolle Palais Dorotheum in der Dorotheergasse im 1. Wiener Gemeindebezirk wurde Ende des 19. Jahrhunderts an der Stelle des alten Klosters erbaut und 1901 von Kaiser Franz Joseph I. feierlich eröffnet.

Palais Dorotheum historische Skizze

Pläne für den Neubau im neobarocken Stil entwarf der berühmte Ringstraßenarchitekt Emil Ritter von Förster. Die Räumlichkeiten entsprachen bereits damals allen Anforderungen eines großen Auktionshauses; in den weitläufigen Schauräumen und Salons traf sich die elegante Auktionsgesellschaft. Heute bildet das Palais das einmalige, attraktive Ambiente der großen internationalen Dorotheum-Auktionen.

Dorotheum Auktion Saal Vorbesichtigung

Historisches Foto Dorotheum

Seine lange Geschichte prägt das Dorotheum bis heute. Die Kunden profitieren von der über 300-jährigen Erfahrung des renommierten Auktionshauses. Doch die einzigartige Erfolgsgeschichte des Unternehmens beruht nicht nur auf seiner Vergangenheit, sondern vor allem auch auf seiner Fähigkeit, den Sprung in die Moderne immer wieder aufs Neue zu meistern, ohne dabei die Tradition aus den Augen zu verlieren.

Stiege im Palais Dorotheum

Ein Haus von Weltformat:

Das Palais Dorotheum

Wer auf seinem Weg durch Wien durch die Dorotheergasse oder die Spiegelgasse flaniert, findet inmitten beider Gassen das prachtvolle Palais Dorotheum, das in vieler Hinsicht beeindruckt. Zum einen als neoklassizistisches Bauwerk mit imposantem Interieur und Dekor, zum anderen als renommierter Treffpunkt für Kunstsammler und Schmuckliebhaber aus aller Welt.

Der Mix aus Kunst, Auktion, Verkaufsgalerie, Juwelier und Kaffeehaus macht das Wiener Stadtpalais auch zu einem einzigartigen Sightseeing-Höhepunkt für Wien-Reisende.

Geschätzt werden bei den Palais Besuchern nicht nur die fast täglichen Auktionen und das beliebte Kaffeehaus im 2. Stock, sondern auch die weitläufigen Schaustellungsräume für Schmuck, Uhren, Kunst, Silber und Einrichtungsgegenstände bis hin zu Vintage-Modeschätzen. Im 1. Stock finden sich die Auktionsschauräume, im 2. Stock die weitläufigen eleganten Juwelier Schaustellungsflächen und die beliebte Galerie zum sofortigen Erwerb von Kunst und Geschenken.

In das Gebäude gelangt man durch das beeindruckende Foyer, in dem sich hinter der Freitreppe schon ein sehr spezieller Ort entdecken lässt: der Glashof, ein Shopping Paradies für Vintage-Liebhaber. Die ca. 400 m² große Galeriehalle erinnert architektonisch an die historischen Passagen in Paris, London oder Mailand.

Den Weg hinauf legt man am besten über die Freitreppe und zu Fuß zurück, um die Atmosphäre und die Ausstellungen zu genießen.

Tradition trifft auf Moderne im Dorotheum

Manche Kunstwerke sind auch ständig zu bewundern, da anlässlich des 300-jährigen Bestehens seit 2007 immer wieder zeitgenössische Künstler gebeten wurden, ihren Blick auf das Dorotheum festzuhalten. Diese permanenten Interventionen von Peter Kogler, Heimo Zobernig, Andrew Mezvinsky, Esther Stocker, Erwin Wurm und Brigitte Kowanz gilt es zu entdecken.

Weiterführende Informationen zum Dorotheum finden Sie hier.

arrowup