Experten-Tipps für Edelsteine

 

Brillantschmuck

Brillanten

Das schönste Funkeln garantiert der Brillantschliff. Er wurde im Lauf der Zeit immer weiter verbessert und modifiziert. Durch die ausgeklügelten Proportionen und mindestens 57 Facetten reflektiert der Diamant im Brillantschliff ein Maximum an Licht. Die Technik des Schleifens erfordert sehr viel Erfahrung und Genauigkeit, da kleinste Abweichungen der Proportionen die Brillanz stark beeinträchtigen können.

Allerdings ist auch bei geübten Steinschleifern der Materialverlust recht hoch: Zwischen 50-60% seines ursprünglichen Gewichts verliert der Diamant durch das Schleifen.

Expertentipp: Auch wenn der Brillant das Härteste natürlich vorkommende Mineral ist: Aufgrund seiner naturgegebenen Spaltbarkeit kann selbst er beschädigt werden. Daher sollte man Brillantschmuck vor Stößen und Druck schützen.

 

Saphir

Saphir

Viele kennen den Saphir als blauen Edelstein. Er kommt aber in der Natur in vielen zarten Farben vor: gelb, orange, rosa, grün, violett und farblos. Die begehrteste Farbe ist das sogenannte Kornblumenblau, ein tiefes Blau mit einem Stich ins Violette.

Die Korund-Gruppe, zu der neben dem Saphir auch der Rubin zählt, zeichnet sich durch eine hohe Härte aus. Wichtige Fundorte sind Australien, Myanmar, Sri Lanka (Ceylon) und Thailand.

Expertentipp: Spricht man von „Saphir“, so ist immer die blaue Varietät gemeint. Andere Farben müssen angeführt werden, z.B. rosa Saphir, gelber Saphir, etc.

 

Smaragd

Smaragd 

Der Smaragd zählt zu den wertvollsten Edelsteinen. Neben dem blauen Aquamarin und dem verschiedenfärbigen Edelberyll ist er der grüne Vertreter der Beryllgruppe. Sein Grün ist so speziell, dass sogar ein Farbton nach ihm als „Smaragdgrün“ benannt wurde. Einschlüsse kommen häufig vor, sie werden als „jardin“ (franz. „Garten) bezeichnet und sind nicht zwangsläufig wertmindernd sondern stellen vielmehr ein Echtheitsmerkmal dar. Bedeutende Lagerstätten finden sich u.a. in Kolumbien, hier werden sehr schöne Qualitäten mit tiefgrüner Farbe abgebaut. Auch im österreichischen Habachtal/Salzburg werden Smaragde gefunden.

Expertentipp: Smaragde sind aufgrund ihrer Sprödigkeit und ihrer Einschlüsse und Spannungsrisse empfindlich gegenüber Hitzeeinwirkung und Druck. Sie sollten daher nicht im Ultraschall gereinigt werden. Um den Spannungen beim Fassen etwas entgegenzuwirken, hat man für den Smaragd einen eigenen Schliff entwickelt: Den Emerald Cut oder Achkant-Treppenschliff, ein rechteckiger Schliff mit abgeschrägten Ecken.

 

Rubin

Rubin

Zum Rubin werden alle roten Vertreter der Korunde gezählt, einer Mineraliengruppe, der auch der Saphir angehört und die nach dem Diamant das härteste Material darstellt. Die Farbe wird durch Beimengungen von Chrom erzeugt und kann von hellem Rot über Purpurrot bis zu dunklem Rot mit einem Stich ins Bräunliche variieren. Die begehrteste Farbe ist das sogenannte „Taubenblutrot“, ein reines Rot mit einem leichten Blauton.

Expertentipp: Als Symbolstein der Zusammengehörigkeit und der Liebe wird der Rubin zum 40-jährigen Hochzeitsjubiläum, der „Rubin-Hochzeit“ sehr gerne geschenkt und in den Ehering eingearbeitet.

 

Aquamarin

Aquamarin

Der lateinische Name bedeutet „Wasser des Meeres“. Der Aquamarin kommt in den Farben hell- bis dunkelblau sowie in blaugrün vor, wobei intensive Blautöne am begehrtesten und wertvollsten sind. Bedeutende Lagerstätten finden sich in Brasilien aber auch in Australien, Indien, Madagaskar, Namibia und Sri Lanka.

Expertentipp: Schmuck mit Aquamarinen sollte nicht im Ultraschall, sondern mit lauwarmem Seifenwasser gereinigt werden. Bei Tätigkeiten im Haushalt sollte er vorsorglich abgelegt werden.

 

Topas

Topas

Der Topas kommt in der Natur in vielen Farben vor: gelb, rotbraun, hellblau, rosa, rot, violett, hellgrün und farblos. Unter dem Begriff „Imperial-Topas“ wurden früher orange-rote, heute auch rosa- und pfirsichfarbene Topase zusammengefasst. Der Hauptfundort ist Brasilien, schöne Qualitäten liefern aber auch Nigeria, Sri Lanka und Russland.

Expertentipp: Vor allem bräunliche Farbtöne können bei intensiver Lichtbestrahlung ausbleichen und sollten daher nicht über längere Zeit dieser ausgesetzt werden.

 

Amethyst

Amethyst

Der Amethyst ist der violette Vertreter der umfangreichen Quarz-Gruppe, wobei die Farbe von hellem Blaßviolett bis zu tiefem Dunkelviolett variieren kann. Einschlussfreie, dünklere Steine sind am Wertvollsten.

Expertentipp:  Amethyst sollte nicht über längere Zeit intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden, da die Farbe eventuell ausbleichen könnte. Auch beim Besuch eines Solariums sollte Amethystschmuck vorsorglich abgelegt werden.

 

Peridot

Peridot

Der Peridot wird schon seit sehr langer Zeit vom Menschen als Schmuckstein verwendet. Die älteste bekannte Fundstätte liegt auf der Insel Zebirget oder St. John im Roten Meer, hier wurde mit großer Wahrscheinlichkeit bereits vor 3.500 Jahren Peridot abgebaut. Von dort stammt auch der größte geschliffene Stein mit 310 ct. Heute wird Peridot vor allem in Myanmar, Pakistan, Sri Lanka und den USA abgebaut.

Expertentipp: Nicht zuletzt seiner grünen Farbe wegen spricht man ihm eine harmonisierende Wirkung zu. Als Heilstein soll er vor allem Herz, Lunge und die Thymusdrüse schützen.

 

Citrin

Citrin

Der Name dieses Steines aus der Quarz-Gruppe leitet sich von seiner zitronengelben Farbe ab, die allerdings von hellgelb über dunkelgelb bis zu einem Goldbraun variieren kann. Rotbraune bis orangebraune Steine werden in der Fachsprache als „ Madeira Citrin“ bezeichnet, da der Farbton an reifen Madeira Wein erinnert. Oft wird Citrin durch Erhitzen von Amethyst hergestellt.

Expertentipp: Besonders schön kommt der warme Farbton des Citrins in Schmuckstücken und Fassungen aus Gelbgold zur Geltung, da dieses den harmonischen Gesamteindruck noch verstärkt.

 

Granat

Granat

Funde von Grabbeigaben belegen, dass der Granat schon seit mehr als 2.500 Jahren als Schmuckstein vom Menschen verwendet wird. Unter dem Begriff „Karbunkel- oder Karfunkelstein“ wurden früher neben dem Granat auch alle anderen roten Steine zusammengefasst, da eine wissenschaftliche Untersuchung und Zuordnung noch nicht möglich war. Zur Namensgebung gibt es zwei Theorien: Entweder bezieht sich Granat auf das lateinische „granum“ für Korn, wegen seiner rundlichen Kristalle oder auf „grantum“ wegen der Ähnlichkeit mit den Samen des Granatapfelbaums.

Zur Granatgruppe zählen verschiedenfarbige Schmucksteine mit ähnlicher Kristallstruktur und verwandtem Chemismus. Häufig zu Schmuck verarbeitet wird z.B. der „Pyrop“ (rot mit einem Braunton), der „Almandin“ (Dunkelrot), der „Rhodolith“ – ein Pyrop-Almandin Mischkristall, ein Rot mit Stich ins Violette und der „Spessartin“ (orange), zu dem auch der seltene Mandarin-Granat mit einem leuchtenden, intensiven Orange zählt. Außerdem gibt es auch grüne Granate: Demantoid, Uwarowit und der erst 1974 entdeckte, smaragdgrüne Tsavorit (auch Tsavolith).

Expertentipp: Als Heilstein spricht der Granat vor allem das Herz und den Blutkreislauf an. Auch auf mit dem Herzen assoziierte Werte wie Liebe und Freundschaft soll der Granat eine harmonisierende Wirkung ausüben.

 

Zirkonia

Zirkonia

Der Zirkonia ist der wohl beliebteste und am weitesten verbreitete Brillantimitationsstein schlechthin. Grund dafür ist seine hohe Lichtbrechung (verantwortlich für den Glanz), sein Feuer und seine relativ hohe Härte: 8,5 auf der Mohsschen Härteskala bei einer Bewertung von 1 (sehr weich) bis 10 (Diamanthärte). Er wird vorwiegend im Brillantschliff geschliffen und ist von einem Laien im gefassten Zustand kaum von einem echten Stein zu unterscheiden. Der Name leitet sich von einem natürlich vorkommenden Stein ab, dem Zirkon, mit dem der Zirkonia aber nur die Brillanz und das Feuer gemein hat, nicht aber die chemische Zusammensetzung.

Expertentipp: Der Zirkonia wurde in den 1970er Jahren auf den Markt gebracht und ist seither aus der Schmuckgestaltung nicht mehr wegzudenken. Er ist ein recht unproblematischer Stein, der außer in farblos auch in gelb, rosa, rot, blau, grün, violett und in schwarz produziert wird.

 

Bernstein

Bernstein

Bernstein besteht aus einem fossilen Baumharz. Der Name leitet sich vom niederdeutschen „börnen“ ab, was auf die Brennbarkeit von Bernstein zurückzuführen ist. Die häufigsten Farben sind hell- bis goldgelb sowie orange, aber auch weiß und bräunliche Töne sind möglich. Bernstein wird hauptsächlich im Baltikum, in Sizilien, der Dominikanischen Republik und in Mexiko abgebaut.

Expertentipp: Um sich lange an seinem schönen Farbspiel erfreuen zu können, sollte der Bernstein vor Chemikalien, Alkohol und Parfüm geschützt werden.

 

Markasit

Markasiten

Als Handelsbezeichnung hat sich der Begriff „Markasitschmuck“ bis heute gehalten, jedoch wird in der Schmuckgestaltung meist der Begriff "Pyrit" verwendet.

Dieser metallisch glänzende, graugelbe Stein ist dem Markasit vom Aussehen recht ähnlich, besitzt den gleichen Chemismus aber eine unterschiedliche Kristallstruktur und ist daher widerstandsfähiger. Besonders in traditionellem Trachtenschmuck wird Markasit/Pyrit sehr gerne verwendet, da er sehr gut mit Schmucksteinen wie Granat, Malachit oder Perlen harmoniert und sehr edel wirkt. Zunehmend findet er aber auch in  modernem Silberschmuck Verwendung.

Expertentipp: Der Name Pyrit stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Feuerstein“. Bereits in der Steinzeit wurde er vom Menschen verwendet um Feuer zu entfachen.

 

Onyx

Onyx

Onyx ist eine Varietät des Chalcedons, der wiederum zu den Quarzen gezählt wird. Er kommt meist gebändert vor, d.h. weiße und schwarze Lagen wechseln sich ab, weshalb er auch gerne als Lagenstein für die Herstellung von Gemmen und Cameen verwendet wird. Eine weitere Varietät ist der braunen Sard-Onyx.

Expertentipp: Als Monatsstein wird der Onyx dem Steinzeichen Steinbock zugeordnet.

 

 

Amazonit

Amazonit

Der Amazonit ist ein Stein aus der Feldspatgruppe von grüner bis bläulichgrüner Farbe. Die Hauptlagerstätten sind USA, Brasilien, Indien, Kenia und Russland.

Expertentipp: Amazonit ist aufgrund seiner Kristallstruktur leicht spaltbar. Daher sollte man grobe Stöße und Druck bei Schmuck aus Amazonit vermeiden.

 

 

Hämatit

Hämatit

oder Blutstein; der Name dieses undurchsichtigen, schwarz bis schwarzgrauen Steines leitet sich vom blutroten Kühlwasser ab, das beim Schleifen anfällt. Fundorte sind Großbritannien, Brasilien, China, Neuseeland und Tschechien.

Expertentipp: Der Stein ist relativ empfindlich gegenüber Säuren. Bei Haushaltsarbeiten sollte Schmuck mit Blutstein daher vorsorglich abgelegt werden. Dies gilt zB auch für das hantieren mit Salatmarinaden (Essig- und Zitronensäure!)

 

 

Chalcedon

Chalcedon

Chalcedone sind Vertreter der Quarz-Gruppe, dazu zählen der Achat, Baumstein, Chrysopras, Heliotrop, Holzstein, Jaspis, Karneol, Moosachat, Onyx, Sarder sowie der eigentliche Chalcedon mit weißgrauer bis bläulicher Farbe. Oft sind diese Steine gebeizt.

Expertentipp: Da Chalcedone oft künstlich gefärbt werden, sollte übermäßiger Wärmeeinfluss vermieden werden. Dies gilt auch für intensive Sonnen- oder Spotlichtbestrahlung.

 

 

Chrysopras

Chrysopras

Charakteristisch für den Chrysopras ist seine apfelgrüne Farbe. Er ist der wertvollste Stein aus der Gruppe der Chalcedone, die wiederum zu den Quarzen gezählt wird.

Expertentipp: Die intensive Farbe kann durch direkte Sonneneinstrahlung und Hitzeeinwirkung etwas verblassen. Diese sollte daher vermieden werden.

 

 

Jade

Jade

Der Name "Jade" leitet sich vom spanischen „piedra de ijada“ (Lendenstein) ab. Man sagte dem schon seit ca. 7000 Jahren bekannten Schmuckstein nämlich Heilwirkung gegen Nierenleiden nach. Zur Jade-Gruppe zählt man Jadeit und Nephrit, jedoch ist die genaue Unterscheidung recht schwierig. Neben der teuersten, smaragdgrünen „ Imperial-Jade“ kommt Jade auch in weiß, orange, rosa, braun und grau vor.

Expertentipp: Schmuck aus Jade sollte nicht im Ultraschallgerät oder Silbertauchbad gereinigt werden.

 

 

Karneol

Karneol

Der Karneol ist ein braunroter Vertreter der Quarz-Gruppe, die Farbe wird durch natürliche Eisenbeimengungen hervorgerufen. Durch Erhitzen kann die Farbe verbessert und intensiviert werden.

Expertentipp: Als Heilstein soll der Karneol Vitalität und Lebensfreude steigern und sich positiv auf das Blut, die Durchblutung und den Kreislauf auswirken.

 

 

Lapis Lazuli

Lapis Lazuli

Beim Lapis Lazuli handelt es sich um ein intensiv blaues, undurchsichtiges Gestein. Durch Vermahlen erhielt man früher das Pigment „Ultramarin“, welches in der klassischen Malerei Anwendung fand.

Eingelagerter, fein verteilter Pyrit stellt ein Echtheitsmerkmal dar und mindert die Qualität nicht, der weißlich-graue Calcit hingegen mindert bei starkem Vorkommen den Wert erheblich. Die ältesten Abbaugebiete liegen in Afghanistan, hier wurde schon vor 6000 Jahren Lapis abgebaut.

Expertentipp: Lapis ist empfindlich gegen starken Druck, hohe Temperaturen, heiße Bäder sowie Säuren und Seifen.

 

 

Opal

Opal

Grundsätzlich unterscheidet man die schillernden Edelopale, die gelbroten Feueropale und die gemeinen Opale ohne Farbspiel.

Bei den Edelopalen gibt es wiederum etliche Untergruppen wie beispielweise den Boulder-Opal, den schwarzen oder den weißen Opal.

Als „opalisieren“ wird ein regenbogenartiger Schiller bezeichnet, wofür kleinste Kügelchen des Minerals „Cristobalit“ eingelagert in eine Kieselgelmasse, verantwortlich sind.

Expertentipp: Da Opale immer einen Anteil an Wasser enthalten, sind sie äußerst empfindlich gegen Hitze. Zum Beispiel kann schon Händewaschen mit heißem Wasser zum Austrocknen und einer damit verbundenen Sprungbildung führen.

 

 

Howlith

Howlith

Howlith ist ein milchig weißes, undurchsichtiges Mineral, häufig mit schwarzen und dunkelbraunen Adern durchzogen.

Benannt wurde der Stein nach einem kanadischen Geologen und Mineralogen Henry How. Howlith lässt sich sehr gut einfärben und wird daher oft als Ersatzstein für Türkis verwendet.

Expertentipp: Da Howlith häufig eingefärbt wird, sollte er von Kosmetika und Parfum ferngehalten werden, um einen Farbverlust zu vermeiden.

 

 

Rosenquarz

Rosenquarz

Rosenquarz ist kräftig rosa bis blassrosa, meist etwas trüb und nur selten klar. Meist wird er als Cabochon geschliffen. Die Hauptfundorte sind Brasilien, Madagaskar und Indien.

Expertentipp: Der Rosenquarz gilt als Heilstein des Herzens und sollte als Schutzstein vor elektromagnetischen Strahlen, zB am Computer aufgestellt werden.

 

 

Türkis

Türkis

Türkis kommt in himmelblau, blaugrün und apfelgrün vor, hervorgerufen durch Kupfer- und Eisenbeimengungen. Oft ist er mit braunen oder schwarzen Adern, der sogenannten „Türkis-Matrix“ durchzogen. Bereits um 4000 v. Chr. wurde in Ägypten Türkis abgebaut, heute sind die wichtigsten Lagerstätten in Mexico, China, Iran und in den USA.

Expertentipp: Türkis sollte vor Kosmetika, Reinigungsmitteln und Säuren (auch Essig- oder Zitronensäure) ferngehalten werden. Türkisringe vor dem Händewaschen besser abnehmen!

 

 

Prasiolith

Dieser hellgrüne Stein aus der Quarz-Gruppe kommt natürlich nur sehr selten vor. Er wird daher häufig durch Erhitzen („Brennen“) von violettem Amethyst oder gelbem Quarz aus ganz bestimmten Lagerstätten erzeugt.

Der Begriff Prasiolith kommt aus dem Griechischen und bedeutet „lauchgrüner Stein“, die manchmal verwendete Bezeichnung „grüner Amethyst“ ist eigentlich falsch.

Expertentipp: Manchmal kann die grüne Farbe durch Einwirken von Sonnenlicht verblassen, daher sollte dieser Stein vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.

 

Bergkristall

Der Bergkristall ist der farblose Vertreter aus der Quarz-Gruppe, er besteht aus Siliciumdioxid.

Expertentipp: Nicht nur bei Sammlern beliebt sind Bergkristalle mit Einlagerungen von anderen Mineralien wie z. B. goldfärbige Rutilnadeln oder schwarzer Turmalin.

 

Turmalin

Der Turmalin ist ein wunderschöner Edelstein, der in allen Farben vorkommt und verschiedene Handelsbezeichnungen erhalten halt: Rosa bis Rot: „Rubellit“; Blau „Indigolith“; Grün „Verdelith“, der schwarze Turmalin wird als „Schörl“ bezeichnet und der Gelbbraune als „Dravit“.

Expertentipp: Eine Besonderheit des Turmalins ist, sich durch Reibung elektrostatisch aufzuladen und Teilchen aus der Luft anzuziehen. Schmuck mit Turmalinen sollte daher von Zeit zu Zeit mit mildem Seifenwasser und einem weichen Tuch gereinigt werden.

© 2016 Dorotheum GmbH & Co KG.